Bei soviel Kopfkissen Informationen wird man ja ganz müüüüdeee. Oder doch nicht? Oft klappt es ja nicht mit dem Einschlafen, egal wie gemütlich, frisch und sauber das Kopfkissen ist. Da helfen Gutenachtgeschichten. Zumindest den Kleinsten. Den Größten auch, die Geschichten die da gelesen werden sind jedoch oft von falschem Inhalt. Wissenschaftler sagen, vor dem Schlafen gehen sollte man nichts aufwühlendes mehr Lesen (oder sehen). Und wie viel erotische Lektüre oder Krimis liegen auf deutschen Nachtschränkchen? Sichern nicht wenig. Also zurück zu den Kleinsten.
Schlafgeschichten sind ein wunderbares Ritual. Rituale sowie gleiche Uhrzeiten sind ein wichtiger Helfer, wenn der Tag beendet werden soll. Auch das haben Wissenschaftler bestätigt. Gibt es also immer zur selben Uhrzeit Abendbrot, das abendliche Bad und im Anschluß den Sandmann und dann noch etwas kuscheln oder eben eine vorgetragende oder vorgelesene Gute-Nacht-Geschichte, dann fährt der kindliche Organismus ganz von allein runter und ins Land der Träume. Das wusste schon die Oma. Vermutlich wusste sie es noch mehr, wie wir heute, da es ja noch lange nicht in jedem Haushalt Radio oder Fernsehen gab. Gerade Zweiterem wird ja heut oft das Kind-zu-Bett-bringen überlassen.
Nun ist nicht jeder von uns der gebohrene Märchenerzähler. Tatsächlich gibt es sowas. Aber gewissen Grundqualifikationen, wie erzählerisches Talent, Dramatik und Hingabe sollte man schon mitbringen. Gut also, wenn man ein Buch zur Hand hat. Dann muss man nur noch Vorlesen können, was leider auch zu einer aussterbenen Kunst gehört. Aber Kinder sind ja geduldige Zuhörer und verzeihen ja "Kunstpausen" oder sinngemäße Wiedergaben. Also bloß keine Scheu!
Achso, es fehlen Gute-Nacht-Geschichten im Haus? Kein Problem. Der Online-Riese Amazon hält da genug bereit. Einige möchten wir einfach mal empfehlen:
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